
Die erste Rotkreuz-Organisation war das heutige Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK), das 1863 als Internationales Komitee der Hilfsgesellschaften für die Verwundetenpflege (frz. Comité International de secours aux militaires blessés en campagne) von fünf Männern in Genf in der Schweiz gegründet worden war. Dieses Komitee der Fünf war kurz vorher von der Genfer Gemeinnützigen Gesellschaft als Ausschuss eingesetzt worden.
Seine Mitglieder waren
Die mit dem Arbeitsnamen Comité des Cinq (Komitee der Fünf) versehene Gruppe traf sich erstmalig am 17. Februar 1863 in der Rue du Puits-Saint-Pierre 4, wo Dunant auch sein ausschlaggebendes Buch geschrieben hatte. Bei dieser Sitzung erhoben sie den Ausschuss zu einer eigenständigen Organisation und nannten sie Comité International de secours aux militaires blessés en campagne (Internationales Komitee der Hilfsgesellschaften für die Verwundetenpflege).

Internationales Komitee vom Roten Kreuz
1876 nahm die Organisation ihren heutigen Namen Internationales Komitee vom Roten Kreuz an, die die Keimzelle der Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung ist. Die Genfer Gemeinnützige Gesellschaft gab also den Anstoß zur Gründung des Roten Kreuzes als Organisation. Sie stellte auch mit Guillaume-Henri Dufour ihren ersten Präsidenten und mit Gustave Moynier ihren ersten Vizepräsidenten.
Quellen und weitergehende Informationen:
DRK-Archiv, DRK-Mediendatenbank, ICRC Audiovisual archives, IFRC Library and Archive Services, Wikipedia, Roter Kreis, Bundesarchiv